2005 - Silberne Ehrennadel für Johann Schröder

Die Ehrung nahm der Kreissportbund in Vertretung durch Erich Meinke in der Sporthalle "Am Soltacker" in Apensen vor.
Johann Schröder ist seit Gründung der Sparte Karate im Jahr 1992, 1. Vorsitzender im Sauensieker Sportclub e.V.

Überreichung der silbernen Ehrennadel
Angefangen hat alles im ehemaligen Dojo im Vietshof in Sauensiek, der dann aus Platzgründen den sportlichen Veranstaltungen der Jazzdane- und Gymnastikgruppen weichen musste. Auch die Turnhalle der Grunschule, Bassens Gasthof und das Dörpshus in Regesborstel waren als Trainingsstätten ein Domizil der Karateka. Doch seit dem 23.05.2002 werden die meisten Trainingseinheiten in der Sporthalle "Am Soltacker" in Apensen gegeben. In der Karateabteilung des SSC betreiben zur Zeit ca. 200 Aktive das Shotokan - Karate. Der Verein ist dem Landes Karateverband Niedersachsen (KVN) und dem Bundesverband Deutscher Karateverband (DKV) angeschlossen. Um die Interessen und Möglichkeiten der Sportler zu berücksichtigen, bietet der Verein pro Woche sieben Trainingseinheiten an drei Tagen an. Alle Altersgruppen finden die Möglichkeit, Karate nach Leistung und Können zu trainieren. Laut Statistik ist der SSC der mitgliedstärkste Verein im Landkreis Stade, der Karate anbietet. Ebenso weist der Verein die höchste Anzahl an Erwachsenen ab 40 Jahre auf und hat außerdem einen regen Zulauf an Kindern. Wie also erzielt ein Verein ein solches Ergebnis?
Spaß am Sport, ein ständig wechselndes Trainingsprogramm, ein geduldiger Trainer, Förderung im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten, alles das sind Gründe für einen guten Verein. "Ich möchte ständig motiviert werden, niemals aber kritisiert, das untergräbt die Leistungsbereitschaft. Ich möchte natürlich auch bei jeder gut organisierten Ausfahrt und Feier mitmachen, das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich möchte nach jeder Trainingseinheit nach Hause gehen mit dem Gefühl, etwas Gutes für mich getan zu haben. Ich glaube, diesen Verein gefunden zu haben". So ein Urteil von Karin Schröder-Fermer.


Gruppenbild nach der Ehrung

Durchschnittlich trainieren ca. 90 Kinder in drei verschiedenen Gruppen mit Begeisterung Karate. Die Gruppen werden zu je einer Stunde angeboten. Alle Kinder haben die Möglichkeit, zu jeder Zeit in eine für sie entsprechende Gruppe zu wechseln. Angeboten werden alters- , leistungs- und graduierungsbezogene Trainingseinheiten. Mädchen und Jungen sind in den einzelnen Gruppen ca. zu je 50% vertreten. Das lässt ein ausgewogenes Training zu.
Für die Jugendlichen und Erwachsenen-Einsteiger, sprich Anfänger, besteht nur einmal im Jahr die Möglichkeit in einen Anfängerkurs der Karateabteilung zu gelangen. Hierzu ist eine separate Einheit vorgesehen. Diese Gruppe bleibt in der Regel ein Jahr bestehen, bis die Gruppenteilnehmer die Möglichkeit haben, in andere Trainingseinheiten zu wechseln. Angedacht ist es, in der nächsten Zeit einen neuen Anfängerkurs anzubieten, der Termin dazu wird noch bekannt gegeben.
Devise: Gymnastisch fit bleiben (werden), Körperschulung durch Abläufe und Techniken, Förderung der Gemeinschaft da in der Gruppe trainiert wird und das Erlangen von Selbstsicherheit durch Karate.
KARATE ist eine alte Kampfkunst und traditionell eine erstklassige, effektive Selbstverteidigung, wobei der ganze Körper eingesetzt wird. Es werden alle Techniken mit Fuß oder Faus vor dem Auftreffen gestoppt. Der Verzicht auf Trefferwirkung hat oberste Priorität.
Die Kinder- und Jugendarbeit steht bei Johann Schröder an vorderster Stelle.

Die silberne Ehrennadel hat Johann Schröder nicht nur für Karate verdient sondern auch für seine aktive Arbeit im Landesvorstand, so Erich Meinke. Schröder war überrascht diese Ehrung zu erhalten, denn an diesem Abend war er gerade in seinem Element und trainierte die Jugendlichen. Nach seiner Meinung befragt sagte Schröder, dass er sich über diese Auszeichnung sehr freue, nicht nur für den Karatesport sondern auch für alle anderen Sparten des Vereins.

(Stefan Grote, Pressewart)